Was steckt hinter der Idee und dem Konzept?

Körperliche, seelische und soziale Umstände stehen in stetiger Wechselwirkung, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht. Jeder kennt zumindest zeitweise das Gefühl‚ etwas nicht mehr im Griff zu haben‘ oder sich Situationen nicht gewachsen zu fühlen.
Je nach Schwere, Intensität und Ursache des Erlebten beeinflusst dies häufig das Entstehen und den Verlauf von psychischen und psychosomatischen Störungen und anderen Erkrankungen.

Sinn und Ziel des standortübergreifenden Psychotherapeutischen Zentrum POLIKUM (PZP) für Integrierte Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin ist es, komplexe Ursachen vieler Symptomatiken optimal behandeln zu können und ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychische und psychosomatische Erkrankungen zu bieten. Die Ärzte und Therapeuten des PZP verstehen sich als aktiver Partner, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und bieten fachliche Kompetenz unter einem Dach bei kurzen Wegen.

Das Gefühl von Überforderung trifft jeden einmal - Sie sind nicht alleine.

 

 




Psychotherapie allgemeinGruppentherapieVerhaltenstherapieExpositionsverfahrenOperante Verfahren Kognitive Techniken Dialektisch-Behaviorale TherapieSchema-TherapieTiefenpsychologische TherapieTraumatherapieKinder/JugendpsychotherapiePaar- und FamilientherapieBibliotherapieStressmanagementPsychopharmakotherapie

Eine andere, aktuelle Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie ist die Schema-Therapie. Sie wurde im Hinblick auf schwer behandelbare Persönlichkeitsstörungen und andere komplexe Störungen aus der "kognitiven Therapie für Persönlichkeitsstörungen" entwickelt. Sie zählt zur dritten Welle der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapien. Es werden hierbei Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie und der psychoanalytischen Therapie in ein konsistentes Therapierational integriert.

Der Schema-Therapie liegt die Annahme zugrunde, dass in der Kindheit und im Verlauf des Lebens Schemata erworben werden, die weitgesteckte Muster aus Erinnerungen, Emotionen, Kognitionen und Körperempfindungen beinhalten und das Verhalten steuern.
Diese können mit der eigenen Persönlichkeit unvereinbar sein, ihr entgegenstehen und hinderlich sein. Solche früh erworbenen hinderlichen Schemata werden maladaptiv genannt. Ein maladaptives Schema entsteht durch schädliche Kindheitserlebnisse, die auf der Verletzung menschlicher Grundbedürfnisse basieren. Schemata betreffen den Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie bewirken, dass der Mensch dem Schema entsprechende Bewältigungsstile und Bewältigungsreaktionen entwickelt. Im Menschen entsteht z.B. das Schema der eigenen "Unzulänglichkeit", wenn er als Kind das Gefühl hatte, er sei es nicht wert, geliebt zu werden.
Daraus entwickelt er als Erwachsener z.B. die Bewältigungsreaktion, sich vor Liebe zu fürchten, weil er es kaum glauben kann, dass man ihn schätzen kann (Bewältigungsreaktion entsprechend einer Form der "Flucht" im Rahmen der drei Bewältigungsstile "Kampf", "Erstarrung" oder "Flucht").

Der Behandlungsprozess innerhalb der Schema-Therapie lässt sich in zwei Phasen unterteilen
: In einer ersten Phase der Einschätzung und Edukation werden die entsprechenden Schemata bzw. Modi identifiziert. In der zweiten Phase der Veränderung kombiniert der Therapeut je nach Bedürfnissen des Patienten flexibel kognitive, erlebensbasierte, verhaltensbezogene und interpersonelle Strategien. Der Patient erarbeitet in dieser Phase Wege, eine "innere Distanz" zu seinen eingefahrenen Verhaltensmustern herzustellen. Die "innere Distanz" soll ermöglichen,  das eigene Verhaltensrepertoire wertfrei aus einem Abstand zu beobachten und zu analysieren.
Aus der Selbsterkenntnis heraus kann der Patient in der nächsten entsprechenden Situation bewusster handeln, für diese Situationen neue, von ihm erwünschte Handlungsmuster entwerfen und dadurch einen Rückfall in alte Verhaltensmuster verhindern.

Um eine Distanzierung zu den eigenen Gefühlen, zum Verstehen der alten sowie zum Erarbeiten der neuen Verhaltensmuster zu erreichen, wird die therapeutische Spaltung eingesetzt. Diese dient der Aufspaltung in verschiedene Aspekte der eigenen Persönlichkeit, die bildhaft vorstellbar sind (z.B. das Innere Kind in unterschiedlichen Modi wie verletztes, verärgertes, undiszipliniertes oder glückliches Kind). Innerhalb der Behandlung leitet er Therapeut Imaginationen an und übernimmt beispielsweise im imaginativen Rollenspiel einen Part der Eltern. Im Reparenting werden dem Patienten die elterlichen Qualitäten angeboten, die fehlten (z.B. elterliche Fürsorge, Stärkung des Vertrauens, Vermittlung von Stabilität, emotionale Zuwendung, Fördern der Unabhängigkeit). Dem Patienten wird dadurch ermöglicht, entsprechend dem Vorbild des Therapeuten den Schemamodus "gesunder Erwachsener" zu verinnerlichen. Mit dessen Hilfe soll der Patient zukünftig die Wirkung maladaptiver Schemata erkennen und gesunde Verhaltensweisen entwickeln können. 

 




PsychotherapiePsychosomatikPsychiatrie

Fachbereiche und Inhalte des Psychotherapeutischen Zentrums im Überblick
An dieser Stelle möchten wir Ihnen die einzelnen Fachbereichsinhalte gezielt vorstellen und so einen ausführlichen Überblick zur Information ermöglichen. Es handelt sich hierbei um ein interdisziplinäres Konzept für Integrierte Medizin in den Bereichen:

 - Psychotherapie

 - Psychosomatik

 - Psychiatrie


Unser Ziel ist es, ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychisch und psychosomatisch Erkrankte zu bieten und gezielte fachärztliche Zusammenarbeit zu bieten. Diese beginnt oft  - als erstem Ansprechpartner - beim  Hausarzt, der häufig über eine Weiterbildung in Psychosomatischer Grundversorgung verfügt. Sind die bisherig entwickelten Therapieansätze nicht erfolgversprechend oder ausreichend, gibt es die Möglichkeit, unsere Fachärzte und Therapeuten des PZP zu konsultieren und sich dort in eine komplexere Zusatzbehandlung zu begeben.




Dr. med. Frank SchoeneichDipl. med. Ksenia IvanchikovaDipl.-Psych. Lydia BeckBrigitte ButterweggeDipl.-Psych. Jan DemtröderDipl.-Päd. Catherine DeschDipl.-Psych. Sonja GallenbergerDipl. Psych. Insa GerdesDipl. Psych. Margarita GrigorovaDr. med. Godwin JeschalRosemarie KöhlerDipl.-Psych. Ralph KohnDipl.-Psych. Antje KüstnerTorsten MüllerDipl. Psych. Alexandra PoserAndrea SchernickBettina Schwerdtner

Willkommen beim Team des Psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM

Gerne möchten wir Ihnen auf den einzelnen Profilseiten unsere Ärzte und Therapeuten, deren Behandlungsspektrum und Schwerpunkte sowie bisherige ärztliche und klinische Laufbahnen vorstellen. Die Kollegen arbeiten in den unterschiedlichen Standorten unserer Gesundheitszentren, aber innerhalb des standortübergreifenden PZP fachlich eng zusammen. Die fachliche Leitung des Psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM  unterliegt:
 
 - Dr. med. Frank Schoeneich (Leitung PZP)
Leitender Arzt Psychotherapeutisches Zentrum Charlottenburg
Fachgruppenleiter Psychosomatik und Psychotherapie

 - Dipl.-Med. Ksenia Ivanchikova (Stellv. Leitung PZP)
Leitende Ärztin Kopfbereich /PZP Friedenau
Fachgruppenleiterin Psychiatrie

Sie können sich gerne näher informieren und  jederzeit Kontakt aufnehmen können - das Ärzte-/ Therapeutenteam erreichen Sie direkt unter pzpatpolikum.de
 

 




Anfahrt CharlottenburgAnfahrt FriedenauAnfahrt Fennpfuhl

POLIKUM Charlottenburg
Marburger Straße 12-13
10789 Berlin
Tel.: + 49 (0)30 - 62 90 11 00
Fax.: + 49 (0)30 - 62 90 11 099

POLIKUM Friedenau
Rubensstr. 119
12157 Berlin
Tel.: + 49 (0)30 - 72 01 100
Fax.: + 49 (0)30 - 72 01 10 99

POLIKUM Fennpfuhl
Franz-Jakob-Straße 10
10369 Berlin
Tel.: + 49 (0)30 - 86 20 46 80
Fax.: + 49 (0)30 - 86 20 46 89

+ Alle Adressen anzeigen in Google Maps





###SEITENINHALT6###