Das spezialisierte Team aus Fachärzten und Therapeuten des Psychotherapeutischen Zentrum POLIKUM ergänzt seit 2010 sein Behandlungsspektrum um den Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Kinder- und Jugendlichenpsycho-therapeuten diagnostizieren und behandeln psychische und psycho-somatische Störungen mit Krankheitswert bei Kindern und Jugendlichen mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren.
Unabhängig mit welchen Problemen, Ängsten, Verhaltens-/ Denkmustern oder Selbstzweifeln ihr Kind belastet ist - bei unseren Ärzten und Therapeuten steht ihr Wohlergehen im Mittelpunkt. Wir unterstützen in Diagnostik und Behandlung, erarbeiten individuelle Therapiepläne und setzen erreichbare, angemessene Ziele - vom Kinder- bis zum Teenageralter. Für Ihre Anliegen oder Fragen, die Entwicklung, das Verhalten oder das seelische Wohlergehen Ihres Kindes betreffend, stehen wir gerne zur Verfügung.
Diagnosen der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sind im ICD 10, Kapitel F9, das heißt im Kapitel zu psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters nach der Internationalen Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), aufgelistet. Diagnostik erfasst aber darüber hinaus die Gesamtheit der psychosozialen Bezüge eines Kindes oder Jugendlichen.
Durch seine Vielzahl an psychischen und körperlichen Veränderungen stellt das Kinder- und Jugendalter hohe Anforderungen an Kinder und Jugendliche.
In dieser Lebensspanne kommt es deshalb nicht selten zu Problemen und Verhaltens-auffälligkeiten. Sollten diese die Entwicklung des Kindes/ Jugendlichen beeinträchtigen oder zu andauernden Konflikten führen ist fachliche Hilfe anzuraten. Beispiele für Situationen, in denen eine Diagnostik und Therapie im Rahmen der Kinder- und Jugendpsychotherapie angezeigt sein können, sind:
• Psychische Probleme nach akuten Belastungen oder nach traumatogenen Ereignissen (Misshandlung und sexuelle Ausbeutung, familiäre Konflikte)
• Aufmerksamkeitsprobleme, umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (früher: Teilleistungsstörungen), Leistungsversagen in der Schule
• Probleme der Sauberkeitserziehung
• Störungen der emotionalen Entwicklung
• Essstörungen wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Adipositas
• Psychosomatische Beschwerden und reaktive seelische Probleme bei chronischen Erkrankungen
• Verhaltensschwierigkeiten im Sinne einer Störung des Sozialverhaltens
• Auffälligkeiten in der sexuellen Entwicklung, Probleme mit der eigenen sexuellen Entwicklung
• Suchtprobleme
Weiterführende Inhalte zum Konzept und Behandlungsspektrum des PZP.
| Dipl.-Päd. Cathérine Desch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin + Kontakt
Dipl.-Päd. Katrin Lehner Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin + Kontakt |