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Psychotherapeutischen Zentrum!

Traumatherapie

Traumatherapie ist mittlerweile ein eigenständiger Zweig der Psychotherapie. Jeder moderne Therapeut ist heutzutage in den grundlegenden Aspekten der Traumatherapie fortgebildet. Ein Trauma ist eine seelische Wunde, die auf einzelne oder mehrere Ereignisse zurückgeht, bei denen im Zustand von extremer Angst und Hilflosigkeit die Verarbeitungsmöglichkeiten des Individuums überfordert waren. Die diagnostischen Kriterien sind:

  • Einbrüche von Trauma-Material in den Alltag (Intrusionen, Flashbacks),
  • Vermeidung (Avoidance) und
  • Übererregung (Hyperarousal)
  • Dissoziative Störungen.
Traumatherapie

Individuelle Therapieverfahren

Jede große psychotherapeutische Schule hat einen eigenen Ansatz zur Behandlung traumatischer Störungen entwickelt.
Bei allen diesen Verfahren braucht es einen erfahrenen Therapeuten, der in der Lage ist, Umfang und Tiefe der Traumabearbeitung zu kontrollieren. Die verschiedenen Methoden können einander ergänzen.

  • Verhaltenstherapie: Wesentliche Elemente, besonders die so genannten "Trigger", die die äußeren oder inneren Auslöser für das Trauma stellen, verketten einen Reiz mit einer unerwünschten Reaktion. Verhaltenstherapie versucht die einzelnen Elemente, die eine traumatische Reaktion hervorrufen, zu identifizieren und die Reaktion vom Reiz abzukoppeln, und somit die Löschung der Traumasymptome zu erreichen.
  • Imaginative Verfahren/Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie (PITT): Sie nutzen tiefere Schichten der Psyche durch die Verwendung von inneren Bildern, traumähnlichen Verarbeitungswegen und der Arbeit mit dem Inneren Kind und Imagination. Dadurch kommen sie psychisch zu einer tiefen Ebene der Verarbeitung.

  • EMDR: Bei dieser Methode wird eine intensive Koordination und Zusammenarbeit beider Hirnhälften angestrebt, um zu einer schnelleren und tieferen Integration des Geschehens zu kommen.
Frank Schoeneich auf .