Willkommen im

Willkommen im

Psychotherapeutischen Zentrum!

Psychopharmakotherapie

Eine moderne Sicht auf psychische und psychosomatische Störungen betont ein multifaktorielles Modell, indem psychobiologische und psychosoziale Faktoren eng miteinander verwoben sind. Eine integrative Perspektive bestimmt auch hier zusehends die therapeutische Praxis. Psychotherapie und Psychopharmakotherapie werden in der Versorgungspraxis häufig kombiniert.
Für eine individuelle Therapieplanung ist ein breites Spektrum psychotherapeutischer Verfahren einerseits wie auch psychopharmakotherapeutischer Substanzen andererseits verfügbar.
Psychopharmakotherapie ist immer in Erwägung zu ziehen bei schweren Depressionen, atypischen Depressionen oder Depressionen mit starken Angst- oder Zwangssymptomen. Dies gilt ebenso bei der Behandlung von Angst- und Panikstörungen schweren Ausmaßes, bei Zwangsstörungen schweren Ausmaßes wie auch fast ausnahmslos bei allen Formen von schizophrenen Erkrankungen.

Psychopharmakotherapie

Therapie mit Medikamenten

Im Bereich der Behandlung von schweren Persönlichkeitsstörungen und Essstörungen mit Impulskontrollverlust hat sich mittlerweile der Einsatz von Psychopharmaka (u.a. Stimmungsstabilisatoren) zusätzlich zur Psychotherapie in einer Vielzahl von Fällen bewährt.
Oftmals ist es bei schweren und schwersten psychischen und psychosomatischen Störungen so, dass erst nach einer Psychopharmakotherapie und damit einer gewissen symptomatischen Erholung eine Kombination mit einer Psychotherapie erwogen werden kann.

 


 


Psychotherapie allein ist am besten wirksam bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen, wenn sie über eine ausreichend gute soziale Adaption verfügen und sie für eine Psychotherapie motiviert sind. Psychopharmakotherapie allein kann sehr erfolgreich bei Patienten sein, die eine solche Therapieform wünschen, an einer zumindest mäßig ausgeprägten bis schweren depressiven Episode leiden sowie eine gute psychosoziale Adaptation zeigen. Ähnliches gilt für die Behandlung von Angst- und Panikstörungen.
Koexistenz von Persönlichkeitsstörungen, zusätzliche psychiatrische Erkrankungen, ausgeprägter Schweregrad, oder Chronizität oder Bipolarität der Depression signalisieren mögliche Grenzen eines alleinigen psychotherapeutischen Ansatzes.


Perspektiven schaffen - Rückfallrisiko minimieren

An eine zusätzliche Psychotherapie bei einer medikamentösen Monotherapie muss gedacht werden, wenn ein hohes Rückfallrisiko nach Absetzen der Antidepressiva oder gravierende Compliance-Probleme bestehen. Auch ist an eine zusätzliche Psychotherapie zu denken bei einer bedeutsamen depressiven Residualsymptomatik nach Psychopharmakotherapie, maladaptiven Persönlichkeitszügen, geringen Problemlösungsstrategien, widrigen Lebensumständen oder mangelhafter sozialer Unterstützung.

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Substanzklasse der Benzodiazepine gelegt werden und deren Abhängigkeitspotenzial. Täglich länger als 2-4 Wochen eingenommen führen diese Substanzen in aller Regel zu einer Medikamentenabhängigkeit, deren qualifizierte Entgiftung und Entwöhnung sich nicht selten über viele Monate hinzieht und sich teilweise extrem schwierig und mit vielen Rückfällen und Entgiftungsabbrüchen belastet gestaltet. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Ärzte des psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM in allen Fragen der Psychopharmakotherapie.

Wir helfen fachübergreifend – Ihre Odyssee hat ein Ende

Wir bieten eine niedrigschwellige, zeitnahe und lösungsorientierte Versorgung psychisch und psychosomatisch erkrankter Patienten.

Dr. Frank Schoeneich, Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, Ärztlicher Leiter des PZP.

Sie sind nicht alleine. Unser integratives, neuartiges Konzept unter einem Dach bietet konkrete Hilfestellungen.

Frank Schoeneich auf .
Spezielle Schmerztherapie

Spezielle Schmerztherapie

Begleiten chronische Schmerzen Ihren Alltag? Bereitet Ihnen etwas sprichwörtlich „Kopfzerbrechen"? Schmerztherapeuten bieten Hilfe.

Erfahren Sie mehr
Balance halten und finden

Balance halten und finden

Das Gefühl von Überforderung trifft jeden einmal. Alltag, Ansprüche, Beruf und Familie fordern uns. Bei kleinen oder großen Krisen hilft professionelle Unterstützung.

Stressmanagement
Leben mit chronischer Erkrankung

Leben mit chronischer Erkrankung

Sie sind Diabetiker? Neben unserem Therapeutenteam finden Sie Hilfe und Unterstützung bei den Fachärzten.

Diabetologie