Schlaganfallrisikoanalyse SRA

Ein Schlaganfall tritt meist plötzlich und unerwartet ein. Neben Risikofaktoren wie Übergewicht, Herzschwäche, Bluthochdruck und Diabetes spielen auch erbliche Faktoren eine Rolle. Das Schlaganfall-Risiko kann jedoch häufig frühzeitig ermittelt werden:

Bei einem speziellen EKG zur Schlaganfallsvorsorge werden Herzrhythmusstörungen analysiert. Mit den Ergebnissen eines solchen Schlaganfall-Risiko-Tests können Sie dem Schlafanfall vorbeugen.

Schlaganfallrisikoanalyse SRA

Schlaganfall-Risiko-Test: Was ist das?
Dieses neueste Messverfahren im Rahmen der Schlaganfallvorsorge verläuft wie ein normales EKG und dient der rechtzeitigen Früherkennung gefährlicher Herzrhythmusstörungen.

Wann sollte diese Untersuchung durchgeführt werden?
Die Schlaganfallvorsorge sollte ab dem 50. Lebensjahr bei folgenden Risikofaktoren durchgeführt werden:

  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzgefäße)
  • Herzschwäche
  • Diabetes mellitus
  • Schlaganfall in der Vorgeschichte
  • Schlafapnoe
  • Leistungssportler

Wie lange dauert die Untersuchung?
Das EKG zur Schlaganfallvorsorge dauert bei uns in der Kardiologie im POLIKUM 60 Minuten.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Beim Schlaganfall-Risiko-Test werden am Brustkorb Elektroden angebracht, die die elektronischen Impulse des Herzens aufnehmen. Die Untersuchung wird in unserer Kardiologie im POLIKUM in Berlin durchgeführt, ist völlig schmerzfrei und Sie können sich dabei frei bewegen. Ihr Untersuchungsergebnis wird anschließend mit einem speziellen mathematischen Verfahren ausgewertet. Auch wenn das Herz während der Aufzeichnung im normalen Rhythmus geschlagen hat, kann das Risiko für das Auftreten von Vorhofflimmern berechnet werden, sodass ggf. Maßnahmen zum Vorbeugen eines Schlaganfalls eingeleitet werden können. Dies unterscheidet das Verfahren von einem normalen Langzeit-EKG.

Gibt es Risiken bei der Untersuchung zur Schlaganfallvorsorge?
Nein.

Was kostet mich das?
Die Untersuchung zur Schlaganfallvorsorge wird in der Regel von den privaten Krankenkassen übernommen. Für KKH-Allianz Patienten ist sie in jedem Fall kostenlos.

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